

Versicherungen - Oh je!
..........für viele ein leidiges Thema. Dabei hat es doch einmal ganz gut angefangen.........
VVaG , Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit.
Es gab einmal Handwerker, Gewerbetreibende und Privatleute, die auf die Idee kamen, dass ein Schaden von einem allein schwer zu tragen sei. Deswegen wurde eine gemeinsame Kasse gegründet, in die alle einen Betrag einzahlten. Aus diesem "Topf" sollten dann die Schäden des Einzelnen bezahlt werden.
So waren es um den Anfang des 20. Jahrhunderts herum hauptsächlich die Kosten für Feuerschäden, die mit diesem System auf viele Beitragszahler verteilt wurden. Der grosse Hamburger Hafenbrand war eine Bewährungsprobe, den meisten Geschädigten vollen materiellen Ersatz zu stellen.
Und so kam man darauf, auch für andere Risiken einen "Topf" zu bilden. Nicht zuletzt war es Bismarck, der auf die Idee kam eine Altersvorsorge aufzubauen, in die, die arbeitende Bevölkerung von gesetzlicher Seite verpflichtet wurde, Beiträge einzuzahlen.
Mit diesen Beiträgen wurden dann die Alten versorgt. Die Beitragszahler in die gesetzliche Rentenversicherung erhielten das Versprechen, ebenso von den nachfolgenden Generationen unterhalten zu werden (Generationenvertrag).
Mit der Zeit jedoch, stellte man fest, dass einige Risiken öfters vorkamen und andere weniger oft. So entwickelte man Statistiken und Erwartungen, nach denen die Beiträge für diesen "Topf" berechnet wurden. Doch wo etwas geschieht, machen Menschen auch Fehler. Die damaligen Statistiken basierten auf zu kurzen Beobachtungszeiträumen und es kamen unerwartete Ereignisse hinzu z.B. das Wetter.
Außerdem erhöhte die Inflation die Schadenersatzzahlungen nominal.
Die gesetzliche Rentenversicherung ( GRV ) ging davon aus, dass die Zahl der nachrückenden Beitragszahler gleichbleibe, was spätestens mit der Geburtenkontrolle ab den 1960er Jahren zur Illusion werden sollte.
Dies alles hatte zur Folge, dass die Beitragszahler mehr bezahlen mussten, als am Anfang.
Natürlich stöhnten viele und viele lassen sich auch heute noch jeden Tag öffentlich über die hohen Beiträge aus. Einige stiegen dort aus, wo es ging, doch die Mehrheit blieb dabei, auch teilweise weil sie musste(GRV).....
Na ja, den Rest kennen Sie ...!
Nun fragen Sie uns, ob wir den Rest kennen. Natürlich kennen wir den Rest !
Vorallem wissen wir, was daraus geworden ist.
- Finanzielle Absicherung der Existenz-
Horden von Vermittlern waren wie losgelassen, diesen eigentlich guten Gedanken am Anfang, an den Mann oder die Frau zu bringen.
Hier wurden aber Versprechungen gemacht, die, wie sich im Schadenfall herausstellte, oftmals nicht stimmten.
Die Menschen hatten auf jemanden gehört, dem Sie Ihr Vertrauen geschenkt hatten. Weil selbst in Unkenntnis und mit
Rechtsangelegenheiten nicht vertraut, hörte man auf das, was einer ihnen erzählte. Dies sollte sich jedoch oft als Fehler erweisen .
Dachte sich dieser Vermittler, eine gute Sache verkauft sich leicht.
Und so war es.
Die Vermittler wiesen die Beitragszahler als erstes nicht darauf hin, was mit dem Beitrag nicht abgedeckt ist, sondern beließen es dabei nur zu erzählen, was gezahlt würde.
Falsche Hoffnungen wurden geweckt und oftmals war die Enttäuschung groß. Die Enttäuschung war sehr groß, denn es grenzte schon an eine Freundschaft.
Ist es nicht so ?
Jemand, zu dem man Vertrauen findet, zu diesem ist ein Gefühl der Freundschaft nicht fern.
Man warb sogar damit, dass der Versicherungs-Vertreter ein Freund sein könnte, mit dem man auch zu einem Fussballspiel gehen könnte z. B. mit Herrn Kaiser aus der Nachbarschaft.
Wenn der Vermittler/Vertreter dann mit seinem Einsatz trotzdem eine (Kulanz)-Zahlung erwirken konnte, war er im Ansehen gestiegen,- mit der Folge, dass er weitere Beiträge gewinnen konnte.
Im sogenannten Allfinanzvertrieb ( DVAG, OVB, AWD, etc. ) setzt man meistens im Sinne des MLM ( Multi-Level-Marketing) auf ein bewährtes Verkaufssystem (Tupperware, AVON, Amway, Herba Life u.v.m )
Der Allfinanzvertrieb wurde in den 80er Jahren populär, weil er, im Gegensatz zu den Ausschließlichkeitsvertretern der Ver-sicherungsgesellschaften, einen Vorteil hat.
Er bietet nicht nur eine vielleicht zu teure Gesellschaft und deren Produkte mit im Vergleich schlechten Leistungen an, sondern mehrere Gesellschaften mit verschiedenen Angeboten.
Allerdings wurde i.d.R. das o.g. Verkaufssystem benutzt, das, im Gegensatz zu dem fachlich gut ausgebildeten Ausschließlichkeitsvertreter, auf die Masse setzt.
Die deutsche Gesetzgebung verbietet Provisionserlöse an die Kunden abzugeben. Mit dem MLM System hat man eben Kunden zu Mitarbeitern mit einer gesetzlich zulässigen Provisions- vereinbarung gemacht. Natürlich hat die Gesellschaft dann, ähnlich wie bei Katalogsammelbestellern, den Rest der Familie als Kunden auch noch bekommen.
Hier soll ein Vertreter zuerst seine bestehenden Freundschaften und Beziehungen ausnutzten, um Versicherungsverträge zu verkaufen.
Darüber hinaus werden mit geschickten, wohl durchdachten Ansprechtaktiken (Telefonakquise, Terminakquise ) und Marketingstrategien (Sponsoring), wie man an den stolz verkündeten Unternehmensergebnissen sieht, die Menge an Kunden erfolgreich erweitert.
Jedoch, wie in keinem anderen Bereich, wird hier offenkundig, dass die Menge eben nicht immer Recht hat.
Meist reicht die Qualifikation des Vertriebsmitarbeiters nicht aus, um über dessen Horizont hinaus, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Schulungen im Allfinanzvertrieb sind überwiegend Schulungen zum besseren Verkaufen. Substantielle Schulungen finden nur insoweit statt, wie das Unternehmen eine argumentative Rechtfertigung braucht, um Ihre Verkäufer Berater nennen zu können.
Der Verkäufer "am langen Ende" ist auf die Unterstützung desjenigen angewiesen, der weiter ist . Dieser kann aber bei den persönlichen Beratungsterminen seines Verkäufers aus Termingründen meist gar nicht dabei sein.
Somit bleibt die Verkaufs/Vermittlungs/Beratungstätigkeit in den Händen des Unerfahrenen.
Die meisten Berater sehen Ihre Tätigkeit von vorherein nebenberuflich an oder geben, wenn sie Ihren Lebensunterhalt nicht wie in Aussicht gestellt erwerben können, diese Betätigung wieder auf und kehren in ihren alten Beruf zurück. Die gewonnen Freunde und Bekannten müssen sich dann um einen neuen Betreuer bemühen.
Viele, die an die gute Sache glauben, bzw. die Notwendigkeit existentieller Absicherung kennen, wechseln so von einem Vermittler zum anderen.
Sie wundern und ärgern sich, dass keine Verbesserung eintritt.
Sie haben nicht erkannt, dass die meisten Vermittler, nämlich die, die von den Gesellschaften beauftragt sind, vertraglich gebunden sind und Erfüllungsgehilfen der Gesellschaften sein müssen, Beiträge zu sammeln .
Dies gilt für die Ausschließlichkeitsvertreter, wie auch für die Vertreter der Vertriebs-Gesellschaften.
Die anfänglich gute Idee ist deswegen nicht weniger gut. Doch liegt es an der Art und Weise und dem Interesse, das jemand verfolgt.
Von Ihrem Arzt, von Ihrem Rechtsanwalt etc. verlangen Sie doch auch die höchstmögliche Qualifikation ! ?
Sie verlangen von ihm die Sicherheit, in Ihrem Interesse zu handeln
und
Ihr Interesse zu vertreten.
Deswegen bieten wir Ihnen eine Alternative !
Fangen Sie mit uns neu an !
Was ist anders bei uns ?
Wir wollen, dass Sie besonnen und überlegt entscheiden. Wir unterstützen Sie lediglich mit unserer Fachkompetenz .
Nachdem Sie einen Vertrag über uns abgeschlossen haben, sollen Sie ruhig schlafen können.
Sie haben innerhalb einer bestimmten Zeit immer ein Widerrufsrecht .
Es liegt nicht in unserem Interesse, dass Sie nach Vertrags- abschluss das Gefühl haben, hin und her gerissen zu sein, ob Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen sollen.
Um Sie richtig beraten zu können, müssen wir allerdings von Ihnen über Ihre Einkommens -und Vermögensverhältnisse informiert werden. Darüber hinaus über Ihre Lebensplanung, den Zweck Ihrer Absicherungswünsche.
Selbst unter Freunden ist eine Dokumentation von Gesprächen mit finanziellem Hintergrund dienlich.
Wir empfehlen einen gemeinsam ausgefüllten Beratungsfrage- bogen, von dem Sie eine Kopie behalten.
Hier sind Standards als Richtlinie für die Beratung enthalten, z.B. ob wir auf Ihre persönlichen Kenntnisse eingegangen sind, über das, was Sie machen wollen, welche Risikobereitschaft Sie haben und ob wir auf Risiken hingewiesen haben, die mit Ihrer Entscheidung verbunden sind.
Es wird auch dokumentiert, welche Empfehlungen und Hinweise wir gegeben haben.
4 Ohren hören mehr als 2
Gerne nehmen Sie Ihren Ehepartner oder einen Freund zu unseren Gesprächen hinzu.
Sie erhalten von uns die Versicherungsbedingungen bevor der Versicherungs-Vertrag zustande kommt.
Da wir davon ausgehen, dass die meisten Menschen sich schwer tun, die Versicherungsbedingungen und das "Kleingedruckte" zu lesen, gehen wir mit Ihnen die Versicherungsbedingungen durch und lesen gemeinsam das, was versichert ist und das was nicht versichert ist.
Sie denken nun, das alles würde zu aufwendig sein ?
Das sehen wir nicht so ! Denn Ihre existentielle Absicherung soll durchdacht und nicht zu hoch und auch nicht zu gering sein.
Lesen Sie dazu auch unsere Eingangsrubrik
-MaKSi GmbH
und
-Über uns
Anmerkung :
Die meisten Versicherungsgesellschaften haben immer noch die Gesellschaftsform
VVaG ( Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit) .
Die anderen Gesellschaften sind Aktiengesellschaften (AG) z.B. Allianz AG
Der Unterschied ist folgender :
Die Beitragszahler in der VVaG sind Vereinsmitglieder. Sie haben Mitspracherecht in der Mitgliederversammlung. Die VVaG legt Rechenschaft ab, was mit den Gewinnen der Gesellschaft geschieht. Die VVaG sollte Überschüsse erzielen. Diese werden dann zu Gunsten der Mitglieder ( Beitragszahler ) verwendet. z.B als Beitragssenkungen, Erhöhung der Leistungen, Sicherheits- reserven.
Die Beitragszahler in der AG sind Geschäftszweck um Gewinne zu erzielen, die an die Aktionäre in Form von Dividenden ausbezahlt werden. Die Beitragszahler haben keinen Einfluß.
Selbstverständlich werden auch Rücklagen gebildet, die sich vornehmlich Steuer senkend auswirken sollen. Beitragssenkungen, Leistungserhöhungen sind kalkulatorisch auch möglich. Durch den Zufluss von Aktienkapital kann eine AG gegenüber der VVaG Vorteile am Kapitalmarkt haben.
Dies wirkt sich insbesondere bei Verzinsungen von Anlage- produkten z.B. Lebensversicherung und Konditionen bei Finanzierungen aus.
In der Zeitschrift CASH Ausgabe 7-8/2005 wurde eine Übersicht der Allfinanzvertriebe in Deutschland veröffentlicht. Danach ist die
DVAG (Deutsche Vermögensberatung AG) auf Platz 1(Provisionserlöse 2004 - € 934 Mio),
AWD ( Allgemeiner Wirtschaftsdienst Holding AG ) auf Platz 2
und
auf Platz 17 Hartmann & Partner GmbH & Co.KG, Rendsburg
Nachfolgende Rubriken haben wir unterteilt nach Personengruppen
Handwerk, Schornsteinfeger, Beamte, Ärzte .
Alle sonstigen Selbständigen und Arbeitnehmer sind in der Rubrik: Privatkunden
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